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22.10.2013 Schumbeta

Seit einiger Zeit versuche ich die Komfort-Zone immer mal wieder zu verlassen und wage mich auf unbekanntes Terain.

Am 6. und 7. September nahm ich an der Schumbeta Konferenz teil. Zuerst habe ich mich geärgert, daß ich mich überhaupt angemeldet hatte. Im Nachhinein bin ich aber sehr froh, daß ich dabei sein konnte.

Der Titel heuer war "GAMECHANGER CONFERENCE VIE’6 - ENTREPRENEURSHIP | INNOVATION | STRATEGY". Initiator ist Hannes Offenbacher der in seinem Blog www.bessergehtsimmer.at immer wieder über spannende Themen aus der Sicht eines Unternehmers berichtet.

Ich habe Hannes vor einigen Jahren auf einem BarCamp kennen gelernt und verfolge seine Artikel schon längere Zeit. Darum habe ich mich bei der Schumbeta angemeldet.

Die Veranstaltung fand am Kahlenberg in der Modul Universität statt. Am Tag vor der Veranstaltung kam noch ein E-Mail mit folgenden Inhalt:

_01 LASST RUHIG MAL LOCKER
Wir haben keinen Dress-Code. Das Tragen von gemütlicher Bekleidung ist ausdrücklich erwünscht. Gerade am Sonnendeck kommt man mit klassischem Business Outfit – beim prognostizierten Sonnenschein – schnell ins Schwitzen. Und: Vergesst die Sonnenbrille nicht

_02 NEHMT ES GANZ PERSÖNLICH
Für einen lockeren Umgang auf Augenhöhe schlagen wir - wie schon wie die Jahre zuvor - vor, dass wir uns wertschätzend Duzen. Immerhin sind wir auch am „Berg“.

_03 LASST DIE SORGEN UNTEN
Wir suchen die Chancen. Die Potentiale. Die Zukunft. Wir wollen nicht über politische Verfehlungen und fehlende Rahmenbedingungen jammern. Lassen wir die Enttäuschung und den Ärger einfach unten in der Stadt. Zumindest für diese 3 Tage.

Das hat bei mir sehr gut gewirkt. Das mit der Sonnenbrille war ernst gemeint, die Modul Universität hat eine Sonnenterasse, auf der von früh Morgens bis spät Abends die Sonne scheint. An den beiden Tagen hat sie das auch herrlich gemacht.

Das genaue Programm kann man auf der Website noch nachlesen.

Die Keynote von Carl von Gablenz, dem Gründer von Cargolifter war sehr beeindruckend. Obwohl er bei seinem ersten Versuch in Konkurs gegangen ist, probiert er es nochmals, in dem er die Produktstrategie angepaßt hat. Sehr spannend war die Herleitung, wie er überhaupt auf die Idee gekommen ist, ein Luftschiff zu bauen. Er hat sich überlegt, wie man übergroße Schwertransporte (länger als 40 Meter, breiter als 6 Meter, schwerer als 50 Tonnen) abwickeln könnte.

Die Keynote von Stefan Merath war ebenfalls sehr gut. Er ging mit seiner Internet Firma während der Dot-Com Blase in Konkurs, startete aber sofort mit einem neuen Unternehmen, das er einige Jahre später verkaufte, um sich als Unternehmensberater und Coach selbständig zu machen.

Er hat über die 5 Phasen des Unternehmers gesprochen:
1. Kindliche Unschuld
2. Problemphase
3. Geld als Motivation
4. Nutzen für den Kunden als Motivation
5. Nutzen für die Gesellschaft als Motivation

Vor allem die Problemphase ist interessant. Entweder wächst der Unternehmer mit den Problemen mit und behält die Oberhand, oder die Problem wachsen ihm über den Kopf und das Unternehmen geht pleite.

Er hat sich gefragt, warum so viele Jugendliche sich bei "Deutschland sucht den Superstar" bewerben, aber niemand Schlange vor dem Gewerbeamt steht um Unternehmer zu werden. Er startet nun Light the Fire - Woodstock für Unternehmer und konnte dafür Richard Branson gewinnen: "I have an idea, how we can change the world...".

Als weiteren interessanten Aspekt habe ich festgestellt, daß es einen Unterschied zwischen einem Selbständigen und einem Unternehmer gibt. Der Selbständige arbeitet selbst und ständig. Der Unternehmer unternimmt und beauftragt für die Ausführung Mitarbeiter und Dienstleister. Das Ziel eines Unternehmers muß es sein, selbst im eigenen Unternehmen nicht mehr mitzuarbeiten. Dann ist es möglich, ein Unternehmen zu verkaufen. Erst dann wurde ein Wert geschaffen.

Auch die restlichen Vorträge waren meistens sehr interessant. Dazwischen gab es genügend Zeit, sich mit den anderen Teilnehmern auszutauschen. Mein Horizont wurde durch die Teilnahme wieder ein Stück erweitert.

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